Die männermordende Gottesanbeterin

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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon girasol » Fr 23. Dez 2011, 08:26

@ hokusai: Echt ein klasse Bild!

Gruß
girasol
Die Welt ist ein Buch und wer nicht reist, liest davon nur eine Seite.
Aurelius Augustinus

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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon costablancafan » Fr 23. Dez 2011, 13:14

Ja @hokusai

.. da ist Dir wirklich eine tolle Aufnahme gelungen

LG
costablancafan
Gruss
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Oliva B.
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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon Oliva B. » Mo 26. Mär 2012, 20:50

Um diesen Thread zu komplettieren, hier der Kokon einer Gottesanbeterin, bei der Gartenarbeit unter der Oleanderhecke gefunden:
Gottesanbeterin.JPG

Mehr darüber

http://www.youtube.com/watch?v=RLeJdaIOlp8

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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon Florecilla » Mo 26. Mär 2012, 22:36

Das Video ist klasse, Oliva! (das Foto natürlich auch :* )
Hasta luego,
Florecilla (Margit)

Bild
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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon Oliva B. » Mi 18. Apr 2012, 18:44

Ich habe einen weiteren Kokon einer Gottesanbeterin gefunden, der deutlich größer ist als das erste Exemplar.
Leider habe ich keine Ahnung, wo bei den Ootheken (Kokons) oben und wo unten ist. #:-s
Ich habe nur gelesen, dass die Gottesanbeterin diese Ootheken aufschäumt und die kleinen Nymphen am Ende des Kokos aus einer Sollbruchstelle schlüpfen.
Es gibt auch Ootheken, die keine Krabbeltierchen enthalten, denn die Gottesanbeterin schäumt - mit oder ohne Befruchtung. :-o

K800_DSC_0464.JPG
Oben oder unten?
K800_DSC_0465.JPG
Unten oder oben?


Und Albertine hat geantwortet....

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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon hokusai » Mi 18. Apr 2012, 22:53

oh, mein Beitrag hier war auch verschwunden:

Ich fragte Euch,
ob dieses Teil auch eine Oothek eienr Gottesanbeterin sein könnte - gefunden ganz in der Nähe der Baby-Radnetzspinnen ...
Länge ca. 1,5 cm
oothek.jpg

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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon Albertine » Mi 18. Apr 2012, 23:47

Ich würde sagen, dass das gefundene Skelett einer Oothek sehr ähnlich sieht. Die Kleinen sind ausgeflogen...

@ Elke

ich hatte u. a. geschrieben, dass ich bei einem Züchter für Gottesanbeterinnen Auskunft einholen werde.

Ich bedanke mich bei DahmsTierleben und besonders bei Herrn Dahm. Ich habe mich sehr über die bereitwillige
Auskunft gefreut die er mir auf Deine Fragen, Deine Infos und Deine Recherchen, liebe Elke, gegeben hat.

Elke: Ich habe jetzt nämlich eine wesentlih größere Oothek gefunden, weiß aber noch nicht einmal wo oben und
unten ist :-?

Egal. Die Natur regelt das schon. Einfach mal beobachten.
Meist weist ein Kokon nach unten hin eine kleine Spitze auf.


Elke: Drei Wochen nach der Begattung schäumt das Weibchen nach ca. 3 Wochen eine Ootheke. Die soll sie sogar
schäumen, wenn sie nicht begattet wurde. Doch dann gibt es auch keinen Nachwuchs.

Das stimmt. Ich selbst habe zahlreiche Kokons, aus denen bis heute nichts geschlüpt ist.... .

Elke: Was ich mich jedoch frage, ob die Größe der Ootheken von der Größe der Gottesanbeterin abhängig ist (es gibt ja
große und kleine Exemlare) oder ob sich in den größeren Ootheken mehr Gekrabbel befindet? :-?

Anzahl, Form und Größe der Kokons sind in der Tat nicht bei allen Gottesanbeterinnen gleich. Immerhin gibt es rund
2.500 verschiedene Arten. Aber selbst innerhalb einer Art und innerhalb eines Geleges ist die Größe durchaus variabel.
Unter anderem bestimmen die Menge und die Höhe des Nährstoffgehaltes über die Größe und die "Qualität" der Ootheken.
Die Anzahl schwankt i.d.R. zwischen 3 und 6 mit jeweils 30 bis 300 Eiern (je nach Art). Insbesondere die letzten Ootheken sind ab und an auffällig klein. Man merkt förmlich, dass dem Weibchen "die Kraft ausgeht".


Tagebuch einer Nachzucht

Viel Spaß beim Lesen und eine gute Nacht wünscht Euch allen Albertine

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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon Oliva B. » Do 19. Apr 2012, 09:08

hokusai hat geschrieben:oh, mein Beitrag hier war auch verschwunden:

Ich fragte Euch,
ob dieses Teil auch eine Oothek eienr Gottesanbeterin sein könnte - gefunden ganz in der Nähe der Baby-Radnetzspinnen ...
Länge ca. 1,5 cm
oothek.jpg


Hallo Hokusai,
dein Fund sieht tatsächlich aus wie eine Oothek, nur etwas lädiert. ;-)

Hallo Albertine,

das ist wirklich sehr nett von Herrn Dahm, dass er dich aufgeklärt hat und du uns seine Antworten weiter geleitet hast.


Herr Dahm schrieb:
    "Die Anzahl schwankt i.d.R. zwischen 3 und 6 mit jeweils 30 bis 300 Eiern (je nach Art). Insbesondere die letzten Ootheken sind ab und an auffällig klein. Man merkt förmlich, dass dem Weibchen "die Kraft ausgeht."

Ich fragte mich bei dieser Antwort, ob die Gottesanbeterin 3-6 Ootheken in ihrem ganzen Leben oder nach jeder Befruchtung legt. Die Antwort fand ich dann in dem sehr interessanten Tagebuch einer Nachzucht.
Vielen Dank, Albertine, jetzt wissen wir wieder ein wenig mehr. >:d<

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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon sol » Do 19. Apr 2012, 09:20

wat sagt der Berlina ?---

Wissen is Macht, nischt wissen macht ooch nischt.
Gruss aus Berlin--
Wolfgang

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Re: Die männermordende Gottesanbeterin

Beitragvon Florecilla » Do 14. Jun 2012, 18:46

Können Heuschrecken eigentlich schwimmen?

In unserem Pool klammerte sich heute ganz verzweifelt eine Heuschrecke ans Mosaik und hatte schon einen ganz nassen Popo. Fliegen ging wohl auch nicht mehr, weil sie zwar immer wieder versuchte, ihre Flügel einzusetzen, aber nichts ging. Zwischendurch war sie dann ganz ins Wasser gefallen und von dort habe ich sie an Land befördert. Dort bliebe sie eine Zeitlang in der wärmenden Sonne sitzen und machte sich dann flott vom Acker.
Hasta luego,
Florecilla (Margit)

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